Swing unter dem Kreuz ✨ – Broadway-Feeling in Eilshausen

Die Eilshauser Kirche verwandelte sich am 13.08.2026 in eine Broadwaybühne, die das Trio KLANGKUNST füllte. Susan Kuhlen (Sopran), Uta Christina Georg (Mezzosopran) und Evelyn Krahe (Alt), alle ausgebildete Opern- und Konzertsängerinnen, entführten mit ihren a cappella Swing, Jazz und Broadway Melodien in eine andere Zeit. 

Der Auftritt begann sofort mit ihrem Betreten des Altarraums musikalisch und die ersten Töne zu George Gershwin’s „I got Rhythm“ hallten durch die Kirche.  Dabei nahmen sie das Publikum mit einem  Zeitsprung direkt an den Broadway. Und genau diese Reise war auch nach Luis Prima’s „Sing, Sing,Sing“ deutlich zu spüren. Wie gebannt lauschte und verfolgte das Publikum den drei Sängerinnen. Bei „Can’t Help Falling in Love“ von Hugo Perettii, Luigi Creatore & George David Weiss waren ganz viele Gänsehautmomente dabei und der ein oder andere ließ sich dazu hinreißen einfach mit zu summen.

„Diamonds Ara a Girl’s Best Friend“ von Jule Styne beschrieb perfekt die so stimmige Broadway Garderobe der Künstlerinnen und erweckten Erinnerungen an Marilyn Monroe. 

Bei Amanda MacBroom’s „The Rose“ und Wilbur Schwandt’s & Fabian André’s „Dream a Little Dream of Me“  herrschte absolute Stille und die Zuhörerinnen und Zuhörer hingen regelrecht an Lippen der Sängerinnen.

Uta Christina Georg ist außerdem Pianisten und begleitete im nächsten Block die Lieder am Klavier. Den Auftakt machten die drei Sängerinnen gemeinsam mit „Fly Me to the Moon“ von Bart Howard. Danach spielte Uta Christina Georg lediglich auf dem Klavier das schöne Stück „The Man I Love“ von George Gershwin. Die Soloparts, welche alle auf dem Klavier begleitet wurden, eröffnete Susann Kuhlen mit „I Feel Pretty“ von Leonard Bernstein. Danach folgte Evelyn Krahe mit Kurt Weill’s „Speak Low“ und  Uta Christina Georg selbst beendete die Reihe mit „I’m a Little Bit in Love“ von Leonard Bernstein.

Den letzten Block sangen sie wieder a cappella und nahmen diesmal mit auf die Reise „Over the Rainbow“ von Harold Arlen und bekannten mit George David Weiss, Bob Thiele & George Douglas  „What a Wonderful World“, wie schön und unbeschwert das Leben sein kann. Als nächstes folgte „Blackbird“ von John Lennon und Paul McCartney. Für das Stück „New York, New York“ wurde die Requisite extra erweitert und ein paar Handschuhe, eine Federboa und ein Zylinder kamen zum Einsatz.

Passend zum Thema endete das Konzert mit „Lullaby of Broadway“ von Harry Warren und Al Dubin und dabei durfte das Publikum aktiv werden und an den passenden stellen rhythmisch klatschen und schnipsen.

Nach einem tosenden Applaus und Standing Ovation gab es noch einen Ausflug in die Musical Welt und alle durften sich über Benj Pasek‘s und Justin Paul’s „Never Enough“ aus dem Musical „The Greatest Showman“ freuen.

Dass ihre drei Stimmen perfekt zusammen passen, ein Ausflug an den Broadway auch in einer Kirche möglich ist, diese dabei gefüllt wird und einfach alle mitgerissen werden können, stellten die drei Künstlerinnen an diesem Abend beeindruckend unter Beweis. Die Besucherinnen und Besucher waren voller Lob und ließen bei einem Pläuschchen auf dem Kirchplatz den Abend sofort Revue passieren.