Zum krönenden Abschluss des Musiksommers 2025 durften sich die 200 Besucherinnen und Besucher am 21.08.2025 erneut über die Musiker Sebastian Pachel mit seinen Panflöten und Holger Gehring an der Orgel in der Eilshauser Kirche freuen.
Der Schwerpunkt des Programms lag in der Musik italienischer Meister. Daher eröffneten die Musiker das Konzert mit „Concerto D-Dur opus 7 Nr. 6“ von dem bekannten Komponisten Tomaso Albinoni. Direkt zu Anfang wurde die Harmonie von Orgel und Panflöte deutlich. So nahm die Panflöte die Melodie der Orgel auf und zauberte immer wieder kleine Einwürfe in die Orgelmusik. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt und die Orgel trat als Begleitinstrument in den Hintergrund.
Anschließende folgte von Remo Giazotto das „Adagio in sol minore di Tomaso Albinoni“. Schon nach den ersten Takten erkannten die Zuhörerinnen und Zuhörer die bekannte Melodie, lehnten sich zurück, schlossen die Augen und genossen die tiefe Melancholie des Stückes. Mit Bravo-Rufen drückte das Publikum anschließend seine Begeisterung aus.
Das „Concerto d-moll“ von Alessandro Marcello schloss sich an. Auch hier wechselten die Instrumente sich ab und zeigten einmal mehr, dass sie perfekt zusammen passten und die Panflöte zum menschgewordenen Pfeifenregister werden kann.

Auch deutsche Meister mit italienischen Inspirationen durften an diesem Abend nicht fehlen. Deswegen spielten die beiden Musiker von Johann Sebastian Bach ein „Adagio nach Vivaldi“ und „Gott hat alles wohlgemacht“. Sehr eingängige und harmonische Melodien waren zu hören, die wieder zum Träumen einluden.
Anschließend zauberte Holger Gehring ein Orgel Solo. Seinen flinken Fingern konnte das Publikum durch die Live-Übertragung auf einer Leinwand im Altarraum folgen, die wieder dankenswerterweise von Familie Ellersiek übernommen wurde. Ein Erlebnis mit vielen Sinnen. Mit den Sätzen aus „Concerto F-Dur nach Tomaso Albinoni“ von Johann Gottfried Walther wurde die Vielfältigkeit der Orgel deutlich. Schnelle Tonfolgen, dramatische Melancholie und ein festlicher Einzug eines Würdenträges wechselten sich durch die Sätze ab.
Zum Schluss folgte „Exsultate Jubilate“ von Wolfgang Amadeus Mozart, der dieses Stück mit gerade mal 17 Jahren nach seiner Italienreise komponierte. Auch hier spielten die Orgel und Panflöte wunderbar zusammen und der Genuss der Musik wurde begeistert vom Publikum aufgenommen.
Mit Standing Ovation wurden die Musiker für das hervorragende Konzert belohnt. Als Zugabe erklangen verschiedene Vogelstimmen durch die Kirche.

Und so ist auch der Musiksommer 2025 zu Ende gegangen. Viele freuten sich über das unterschiedliche Angebot und waren traurig, dass sechs Wochen wieder so schnell vorbei gegangen sind. Aber ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt, dass es auch in 2026 wieder einen Musiksommer geben wird.




